NAWI-Woche im Gesäuse

NAWI-Woche im Gesäuse

nawi 001Der jüngste Nationalpark Österreichs, der Nationalpark Gesäuse, war das Ziel für die Projektwoche der beiden Klassen 6ar und 6br, die gemeinsam mit ihren Biologielehrerinnen Mag. Elisabeth Fink und Dr. Elisa Bofill nicht nur den Nationalpark, sondern auch die Umgebung erkundeten.

Am Montag, 18. September, machten sich die 39 Schüler/innen und die beiden Lehrerinnen auf in Richtung Hieflau, wo das Speicherkraftwerk, das an der Enns liegt, besichtigt wurde. Hieflau ist jener Ort, der das Ende des Nationalparks Gesäuse markiert. Zu Beginn wurde in einer Power Point Präsentation die Geschichte und der Bau des Kraftwerks erklärt, danach wurde das Kraftwerksgelände besichtigt. Anschließend konnten sich alle mit einem Getränk und einer Wurstsemmel stärken, die vom Verbund zur Verfügung gestellt wurde. Den Abschluss der Tour bildete der Wagspeicher, der große Stausee, der Wasser für das Kraftwerk speichert.

Das nächste Ziel nach der Kraftwerksführung war der Weidendom, eines der Quartiere des Nationalpark Gesäuse, wo die Schüler/innen von drei Rangerinnen begrüßt wurden, die am Nachmittag einen Stationenbetrieb zum ökologischen Fußabdruck mit den Schüler/innen durchführten. Besonders eindrucksvoll war dabei die „Fußabdruck-Waage“, mit deren Hilfe die Schüler/innen einen Näherungswert ihres Fußabdrucks errechnen konnten. Außerdem gab es auch die Fußabdruck-Weltkarte, die zur Schätzung der Verteilung der Weltbevölkerung und deren Fußabdruck herangezogen wurde.

Der zweite Tag stand im Zeichen des Nationalparks Gesäuse und seiner Geologie, die in einer Wanderung „ergangen“ und erklärt wurde. Das Programm hieß „gewaltiges Gesäuse“, da tatsächlich Naturgewalten dieses enge Tal mit den hoch aufragenden Bergen geschaffen haben. Zwischendurch blieb auf der Wanderung immer wieder Zeit für Erklärungen und Spiele, aber auch für Naturbeobachtungen – beispielsweise konnte eine Herde Gemsen auf einem Schotterfeld beobachtet werden.

Am Abend nach dem Essen schnappten sich alle ihre Unterlagsmatten und versuchten, auf dem klaren Sternenhimmel die Milchstraße und verschiedene Sternbilder zu erkennen.

Der Mittwoch war der Leoben-Tag, an dem wir vormittags eine Werksführung auf dem Firmengeländer der VOEST-Donawitz hatten. Im Vorfeld hatten die SchülerInnen schon Informationen zum Hochofenprozess ausgearbeitet – jetzt konnten sie ausgerüstet mit Helm, Brille und Audioguide, das gesamte Werksgelände mit den Hochöfen, den Stranggießanlagen und dem Walzwerk begutachten. Die Führung wurde von StudentInnen der Montanuni durchgeführt.

Zu Mittag war das Ziel die Montanuni, wo sich die Schüler/innen zuerst mit einem Mittagessen stärkten konnten, zu dem sie von der Uni eingeladen worden waren. Danach gab es einen Vortrag über die Studienmöglichkeiten an der Montanuni. Anschließend erzählte ein Dissertant den SchülerInnen über seine Forschung, die interessanterweise direkt mit den Vorgängen in der VOEST zu tun hatten. Er forscht aktuell an Möglichkeiten, die Erzgewinnung CO2-neutraler zu machen. Gelingen soll das mit Wasserstoff. Schließlich stand noch ein Workshop zur Nachhaltigkeit auf dem Programm, wo sich die SchülerInnen sehr interessiert und auch schon informiert zeigten. 

Der Donnerstag begann am Vormittag nochmal im Weidendom mit einem Projekt zum Thema „Wasser“. In drei Gruppen konnten die SchülerInnen die physikalischen Parameter des Johnsbaches messen. Außerdem fischten sie aus einem Weiher verschiedene Kleinstlebewesen aus dem Wasser, die im Anschluss mikroskopiert wurden. Besonders schöne Exemplare wurden im Mikrotheater jeweils der ganzen Teilgruppe gezeigt. Zusätzlich gab es noch eine Gruppe, die als Thema durch den Auwald spazierte und verschiedene Informationen zu diesem wichtigen Lebensraum bekam. Die Gruppen rotierten, sodass jede/r Schüler/in alle Stationen durchlief.

Am Nachmittag folgte dann das absolute Highligt der Woche: Die Rafting- und Canyoning-Tour, bei der drei Schülerinnen krankheitsbedingt nicht mitmachen konnten. Zu Beginn gab es eine Einführung zur Einkleidung und zum Verhalten während der Tour. Jede/r Schüler/in bekam einen Neoprenanzug mit Neoprenschuhen, einen Helm, ein Paddel und eine Schwimmweste. Dann fuhren alle mit dem Bus zur Einstiegsstelle, wo die Boote zu Wasser gelassen wurden. Die Fahrt ging auf dem Wasser mitten durchs Gesäuse. An einer Stelle stiegen alle aus und wanderten eine kleine Schlucht hinauf bis zu einem Wasserfall. Weiter ging es dann mit den Booten bis zum Raftingunternehmen zurück. Unterwegs durften die SchülerInnen aussteigen und im Wasser „floaten“.

Am letzten Tag stand noch eine Besichtigung auf dem Programm: der Erzberg. Einerseits wurde der Schaustollen besucht, danach wurde der Erzberg mit dem Hauly erkundet.

Die NAWI-Woche war ein voller Erfolg, Wetter und Stimmung waren perfekt und die Programmpunkte, die das Gesäuse und seine Umgebung aus allen naturwissenschaftlichen Perspektiven betrachteten, waren informativ, anschaulich und interessant.

Ein besonderes Highlight war die Rafting – Tour, die das Erleben des Gesäuses aus einem besonderen Blickwinkel ermöglichte.

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